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Video von fliegender BMW

Chris | 13. September 2011

Wie im Bericht vom Wochenende geschrieben, wurde das erste Rennen wegen eines herumfliegenden Motorrades abgebrochen. Mein Kollege Ferdi hat dies auf Video. Ich bin der mit der weißen Kombi, schwarzen Motorrad und roten Felgen.

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Saisonfinale DRC in Hockenheim

Chris | 12. September 2011

Am 10. und 11. September standen die letzten beiden Läufe der DRC 2011 auf dem Programm. Hockenheim, bis dato kein wirklich gutes Pflaster für mich. Bei drei Antritten im R6 Cup fand ich mich zweimal im Krankenhaus wieder. Aber mit der BMW sollte es anders werden.

Gefahren wurde die IDM Variante. Das erste freie Training war ein Griff ins Klo. Nach nur ein paar Runden hatte ich kaum noch Bremsleistung. Ein Blick auf die Bremsbeläge verriet mir nur noch sehr dünne Beläge. Bei Motorrad Stecki hab ich mir dann neue Lukas CRQ für das Wochenende geholt.

Das erste Qualy war auch nicht viel besser. Ich konnte zwar meinen persönlichen Rekord (mit der R6) um 2 Sekunden auf 1.33.7 verbessern, aber richtig glücklich war ich damit nicht. Der Hinterreifen löste sich bereits nach wenigen Runden auf und ich konnte kaum mehr aus den Kurven beschleunigen.

Das zweite Qualy lief besser. Mit einem neuen Pirelli SC 2 wollte ich einige wenige Runden fahren. Eigentlich war es für die Mischung zu warm, aber ich hatte nichts anderes dabei. Bereits in der dritten Runde fuhr ich 1.33.1 und beließ es dabei. Mit dieser Zeit war ich in der zusammengelegten 1000er Klasse auf Startplatz 10. In meiner Klasse (SBK open) war dies der zweite Platz.

Die Vorbereitungen auf das erste Rennen waren schnell erledigt. Tanken, Reifenwärmer drauf und fertig.
Der Start zum Rennen gelang mir mittelprächtig. Das Feld kam gut durch die erste Kurve. Beim Beschleunigen auf die Parabolika stürzte aber einer aus der Führungsgruppe. Ihm rutschte das Hinterrad weg. Eigentlich unspektakulär, hätte sich das Motorrad nicht irgendwie gefangen. Es flog im hohen Bogen von rechts über die gesamte Strecke nach links. Ich duckte mich und gab Vollgas. Das Motorrad flog in etwa 3 Meter Höhe rechts an mir vorbei. Ich hoffte, dass alle ausweichen können und erwartete einen Rennabbruch, der zwei Kurven später auch mit der roten Flagge bestätigt wurde.
Der zweite Rennstart gelang mir leider nicht sonderlich. Irgendwo auf P10 drehte ich meine Runden und konzentrierte mich ein paar Schippen nach zu legen. Ferdi Schmarje überholte mich und ich klemmte mich an seine Fersen. Bereits frühzeitig merkte ich, wie meine Bremse immer schlimmer nachließ, bis ich schließlich eingangs Motodrom komplett ins Leere griff. Ein wiederholtes Pumpen förderte wenigstens soviel Bremsdruck zu Tage, dass ich unbeschadet am Reifenstapel vorbeikam. Ich bog enttäuscht in die Box und warf einen Blick auf die Bremse. Was ich da erblickte hab ich noch nie gesehen. Die Trägerplatten der Bremsbeläge glühten. Alles war extrem heiß und das Vorderrad ließ sich kaum drehen. Komisch.

Zum zweiten Rennen besorgte ich mir Originalbeläge und reinigte die Bremse. Ferdi half mir noch die Bremsflüssigkeit zu wechseln. Der Test im Warm Up verlief gut. 4 oder 5 schnelle Runden im 33er Bereich verliefen ohne Bremsprobleme. Das Rennen konnte also kommen.
Diesmal gelang mir der Start sehr gut. Ich bog als Gesamt 6. oder so in die erste Kurve. Diesmal fühlte ich mich richtig gut und gab von Beginn an Vollgas. Bereits die erste fliegende Runde war meine persönliche Bestzeit von 1.33,0 und es ging noch mehr. Naja, es wäre noch mehr gegangen, wenn, ja wenn die Bremse mitgespielt hätte. Bereits in der zweiten fliegenden Runde merkte ich, wie ich den Bremshebel schon wieder verdächtig nah an den Lenker ziehen konnte. Ich griff diesmal vor dem Eingang ins Motodrom ein paar Meter früher in die Eisen. Und prompt war es wieder soweit. Es verzögerte NICHTS. Aber auch rein gar nichts. Hektische pumpen ermöglichte mir eine reibungslose Passierung der Reifenstapel. Wieder enttäuscht bog ich in die Boxengasse ab. Leider wieder als ausgefallen, und das als Führender meiner Klasse :-(

Nun gilt es den Fehler zu finden. Da mach ich mich diese Woche dran. Dumm nur, das man es nicht wirklich testen kann.
Dieses Wochenende wären zwei “Stockerlplätze” drin gewesen. Statt dessen fuhr ich Null Punkte ein und rutschte in der Gesamttabelle nach hinten auf 7 oder 8. Bei 10 Rennen gesamt, kam ich nur 5 mal “normal” ins Ziel. 4 Nuller und einmel eine Runde Rückstand wegen technischen Problemen. Da kann man nichts reißen. ABER, ich bin immer sitzen geblieben…

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7. und 8. Lauf DRC in Most

Chris | 5. September 2011

Extrem kurzentschlossen fuhr ich am Freitag, 02.09.11 nach Most. Eigentlich sollte das Einsatzmotorrad verkauft werden. Aus verschiedenen Gründen platze aber der Deal vorerst.

So begab ich mich mit meinem alten Bus “Bruno” alleine auf den Weg ins tschechische Most. Die Sachen waren schnell gepackt, klar, ich vergass ja auch die Hälfte :-)

Dort angekommen suchte ich mir erstmal ein kuscheliges Plätzchen. Da die Wetterprognosen gut waren, bezog ich keine Box, sondern campierte im Freien…

Am Samstag stand erst  ein freies Training auf der Tagesordnung, dann zwei Zeittrainings und am Abend Rennen Nummer eins. Das freie Training nahm ich mit den gebrauchten SC2 vom Lausitzring in Angriff. Erstmal den Rost aus den Gliedern fahren, denn seit Lausitz saß ich nicht mehr auf dem Bike. Irgendwie wollte aber kein Gefühl für Strecke und Maschine auftreten. Mit 43er Zeiten ließ ich es auch gut sein.

Für das erste Qualy mußte der Satz Reifen auch nochmal herhalten. Mein Gefühl für die Strecke wurde leider nicht wirklich besser, und mit einer schwachen 1.42.3 stellte ich mich vorerst auf Startplatz 5 meiner Wertung. Diesmal starteten wir zusammen mit der schweizer und deutschen Stocksport-Meisterschaft zusammen.

Das zweite Qualy war turbulent. Gerade als ich mit relativ neuen Reifen (2 Runden alt) eine schnelle Runde drehen wollte, wurde das Training wegen eines Unfalls abgebrochen. Als die Aufräumarbeiten zuende waren, hieß es erst, dass wir noch 11 Minuten hätten. Nur haben das die Mannen am Boxenausgang nicht mitbekommen. So vergingen noch einmal ein paar Minuten, bis wir endlich raus durften. Trotz des besseren Reifens gelang mit aber keine bessere Zeit. Da ich aber nicht der Einzige war, behielt ich den 5. Startplatz in der SBK Open.

Für’s Rennen gönnte ich mir dann doch mal einen neuen Hinterreifen. Übrigens den Einzigen. War also Reifentechnisch ein günstiges Event :-) .
Der Start gelang mir gut. Ich bremste recht spät, aber ein schweizer Genosse bremste nochmal 10 Meter später. Es kam wie es kommen mußte und er spielte Bowlingkugel. Mindestens ein Fahrer wurde komplett von ihm abgeräumt, ein paar Weitere mußten durch die Wiese. ich blieb verschont, mußte aber langsam durch die erste Schikane. Von da an ging’s bergab. Ich fuhr nur 42er Runden und selbst die konnte ich nach sechs Runden nicht mehr halten. Meine Kräfte schwanden extrem schnell. Einerseits vermutlich durch die gerade überstandene Bronchitis, aber im Nachhinein denke ich, war es vor allem die neue Sitzposition durch die neue Rastenanlage. Anders kann ich es mir nicht erklären (v.a. das fehlende Feeling für’s Bike). So fiel ich von P2 auf P4 zurück. Kontrahenten, die ich bis dato hinter mir halten konnte, fuhren mir jetzt davon. Schließlich kam ich als Vierter ins Ziel. Das Ergebnis an sich ist sehr zufriedenstellend, angesichts der Ausfälle aber nicht. Das sind die Chancen, die man nutzen muß. Naja, shit happens. Hauptsache sitzen geblieben.

Das zweite Rennen am Sonntag fuhr ich nochmal mit den gebrauchten Reifen. Am Start lief diesmal alles glatt. Ich versuchte von Anfang an mit meinen Kräften Haus zu halten. Trotzdem baute ich während des Rennens wieder ab. Wenigstens verlor ich diesmal nicht soviel Plätze, da ich vom Start weg eh nur auf 5 lag :-)

Mit den Platzierungen 4 und 5 bin ich zufrieden. Das Wetter war gut, die Orga wieder top, nur die Leute fehlten leider.

Nächste Woche ist das Finale am Hockenheimring…

Impressionen:

[Zeige als Diashow]
[Mit PicLens anzeigen]
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